Jede Mutter, die schon etwas ältere Kinder hat, sieht oft mit der rosaroten Rückblicksbrille auf die Zeit zurück, als die Knöpfchen noch winzig klein waren, noch nicht zurückgeredet haben, nicht wild rumtobten oder keine Wutanfälle hatten. Dabei vergessen wir oft, wie anstrengend (schön, aber wirklich wirklich wirklich anstrengend) die Zeit mit kleinen Babys war.

Deswegen ein kleiner Reminder: Tu diese Dinge niemals einer frischgebackenen Mama an!

1 – Ohne Vorwarnung vor der Tür stehen:

Stattdessen, schreib lieber vorher eine Nachricht und füge den Satz „ich bring dir einen entkoffeinierten Cappuccino von Starbucks mit“ hinzu.

2 – Ihr schlafendes Baby wecken:

Wer weiß, wie lange es gedauert hat, bis das kleine Bündel Mensch endlich eingeschlafen war? Wie viele Tränen es von beiden Seite brauchte, bis endlich Ruhe war? Jetzt ist das Baby wach und ist grantig, weil es müde ist, und die Mama ist grantig weil, sehen wir der Tatsache ins Auge, sie eigentlich permanent müde ist und ihre 20 Minuten Ruhe nicht bekommen hat. Warum hasst du sie?

via GIPHY

3 – Das geplante Babysitten absagen:

Mamas lieben ihre Kinder wie verrückt, dennoch ist es wichtig, auch etwas Me-Time zu haben. Und das können frischgebackene Mamis oft gar nicht erwarten (auch wenn man die Mini das schrecklich vermisst, sobald man aus der Tür raus ist). Egal ob du für eine Stunde oder einen Tag hättest aufpassen sollen, sie hat sich wahrscheinlich sehr auf die kleine Auszeit gefreut, selbst wenn sie nur zum Zahnarzt geht oder einen PAP Abstrich machen lässt.

4 – Ihren Kaffee wegtrinken:

Don’t do it. Es gibt diese Mamas, die nach der Stillzeit einfach nicht drauf warten können, eeeendlich wieder ihren heißgeliebten Kaffee in der Früh trinken zu dürfen. Endlich ist wieder Diesel im System! Und dann kommst du und trinkst ihre letzte Kaffeekapsel. Neeeein!

5 -Sie fragen, was sie den ganzen Tag mit den Kindern daheim macht:

Sag ihr lieber, dass sie einen tolle Mama ist. Das ist grad viel wichtiger!

via GIPHY

6 – Ihre Karenzzeit als Urlaub bezeichnen:

Komm schon, du warst doch selber mal in Karenz, oder? Du weißt, dass du dich auf die „Auszeit“ gefreut hast, bist du bemerkt hast, dass es definitiv ein Unterschied ist ob man 40-50 Stunden pro Woche im Büro sitzt und deinen Stress abarbeitest oder bei deinem Baby zuhause bist: Ein kleiner Mensch, der ohne dich nicht überlebensfähig ist, der 24/7 deine Anwesenheit braucht und bei dem es einfach unmöglich ist, irgendwas abzuarbeiten. Vielleicht schaust du mal lieber vorbei, bringst essen mit, spielst vielleicht mit ihren älteren Kindern, damit sie mit ihrem Baby ein Nickerchen halten kann. Einfach mal anerkennen, dass diese Zeit, auch wenn sie für dich gerade gemütlich aussehen mag, jeden Tag an einen Nervenzusammenbruch grenzt. That’s what friends are for!