Ein Baby braucht Nahrung, vor allem Seelennahrung. Auf dem Weg zur Entwicklung einer gefestigten, emotionalen Beziehung zu deinem Kind, können dir folgende Gedanken ein guter Wegbeleiter sein.

Gib deinem Baby Körperkontakt
Mit tausenden Sinnen beginnt ein kleines Menschlein seine Welt zu begreifen. Vor allem die Entwicklung des Körpergefühls bildet hierbei die Basis für essentielle Erfahrungen in der frühen Kindheit. Gib deinem Baby Nähe wenn es diese einfordert und du bereit dazu bist. Durch nahen Körperkontakt zwischen Eltern und ihrem Baby wird das Urvertrauen in die Welt gestärkt. Ein Baby, dass Nähe erfahren darf, wird als Erwachsener Nähe weiter geben.

Schenke deinem Baby Aufmerksamkeit
Durch Beobachtung wirst du dein Baby von Tag zu Tag besser kennenlernen. Wenn du die individuellen Signale deines Kindes erkennst und bemüht bist adäquat darauf zu reagieren, werdet ihr ein unschlagbares Team. Das Vertrauen ineinander kann wachsen und wird durch aufmerksamen Blickkontakt und einfühlsame Reaktionen gestärkt.

Sei emotional verfügbar
Kommuniziere mit deinem Baby (in Worten, Gesten und Berührungen). Dadurch kannst du viel Gefühl und Feinfühligkeit transportieren. Höchstwahrscheinlich kann dein Baby nicht alle deiner Worte von Anfang an begreifen, aber es versteht deine Gefühle und somit deine Absichten die du in deinen Worten transportierst. Dein Baby lernt dich und die Welt in der es lebt dadurch besser kennen und verstehen. In Folge wird es nicht nur sprachlich gefördert, sondern emotional hinsichtlich aufmerksamer Feinfühligkeit mit seinen Mitmenschen geschult.

Achte auf das Bedürfnis deines Babys nach Distanz
Bei all der emotionalen Aufmerksamkeit und Nähe ist der Schritt in Richtung Selbstständigkeit ein bedeutsamer. Erst wenn Nähe möglich gemacht wurde, wird dein Kind aus eigener Kraft Distanz einfordern um seinem Erkundungsdrang nachzugehen. Gib deinem Baby die Möglichkeit alleine Erfahrungen zu machen um seine natürliche Neugierde zu stillen. Du bleibst als sicherer Hafen, zu dem es jederzeit zurückkehren kann, verfügbar.

Erfahrungen wie diese sind es, die die Beziehung zu unseren Kindern bis ins Erwachsenenalter prägen. Ein Baby, dass in seinen Bedürfnissen wahr- und ernstgenommen wird, wird in Folge seine Mitmenschen in deren Bedürfnissen wahr- und ernst nehmen.