1. Ruhe!

In den ersten Tagen nach der Geburt wollen wir Ruhe. Zeit für uns, Zeit mit dem Baby, Zeit als Paar sich in die neue Rolle als Eltern einzufinden. Toll ist es, wenn die Möglichkeit besteht, entweder ein Familienzimmer im Krankenhaus in Anspruch zu nehmen oder vorzeitig nach Hause zu gehen. So kann Herr Papa auch rund um die Uhr bei seinen Schätzchen sein.

2. Nähe!

Ganz viel kuscheln steht auf dem Programm. Bonding bezeichnet nicht nur die ersten Stunden nach der Geburt, sondern erstreckt sich darüber hinaus. Babys brauchen unseren Herzschlag, unsere Wärme, unseren Duft und unsere Stimme ganz nah. So fühlen sie sich beschützt und geborgen. Viel Hautkontakt und Kuscheln führt zur Ausschüttung von Oxytocin, fördert dadurch die Rückbildung der Gebärmutter und die Bildung von Muttermilch.

3. Keine Besuche!

Die ersten Tage mit dem kleinen Wesen sind einzigartig. Nach neun Monaten dürfen wir dieses Wunder endlich in den Armen halten. Natürlich sind Verwandte und Freunde auch schon sehr gespannt auf den Sonnenschein! Aber: Klar Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken. Besuch kann sehr anstrengend und kräftezerrend sein (wenn man bedenkt, dass die ersten Nächte ebenso turbulent sind). Lasst das Baby erden und ankommen. Die Zeit läuft nicht davon!

4. Unterstützung!

Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuh’! Auch wenn wir schon oft genug beim Windeln wechseln zugeschaut haben, beim kleinen Geschwisterchen oder früher beim Babysitten selber gewickelt haben – beim eigenen Kind ist es anders! Bei so einem kleinen, zerbrechlichen (eigenen) Wesen darf man sich etwas tollpatschig anstellen. Kompetente Hebammen oder Kinderkrankenschwestern helfen gerne und zeigen die wichtigsten Survival-Tipps für die erste Zeit. Ob Wickeln, Baden oder Stillhilfe – nichts geht’s über eine helfende Hand.

5. Schmerzmittel!

Ob Nachwehen, wunde Brustwarzen, Geburtsverletzungs- oder Kaiserschnittnarbe: In den ersten Tagen müssen wir nicht leiden und dürfen zu Schmerzmittel greifen. Während der Geburt hat der Körper so viel geleistet, jetzt dürfen wir nachgeben. Der Wirkstoff Ibuprofen lässt sich ohne Probleme mit dem Stillen kombinieren.

6. Fünf Minuten für uns!

Einfach nur eine wohltuende Dusche. Ein paar Minuten Zeit für uns nehmen! Derweil darf Herr Papa mit dem kleinen Wonneproppen kuscheln.