Eigentlich denkt man, man hat das Schlimmste nach einer Geburt so hinter sich, bis man merkt, man sollte vielleicht doch wieder mal groß aufs Klo…

So eine Geburt ist schmerzhaft. Dabei machen wir Frauen so einiges mit und unser Unterleib wird ganz schön lädiert. Ob nach einem Kaiserschnitt oder einer vaginalen Geburt – irgendwann kommt der Moment, in dem man wieder aufs Klo sollte und irgendwie ahnt man es schon: Es wird schmerzhaft.

Die Hormonumstellung nach einer Geburt hat oft zur Folge, dass sich der Muskeltonus im Unterleib verändert. Dies wiederum kann die Verdauung und den Stuhlgang beeinflussen. Wenn man nach der Entbindung bereits einige Tage lang keine Darmentleerung hatte, dann sollte man auf ballaststoffreiche Ernährung und viel Wasser setzen. Wenn das auch nichts hilft, gibt es Abführmittel, die auch während der Stillzeit kein Problem sind.

Vermeiden sollte man allerdings das Pressen am Klo, da dies zu einer Verschlimmerung der Hämorrhoiden führen kann.

Nicht zu lange aufschieben

Es ist nützlich sich bereits vor der Geburt (oder gleich danach) Gedanken darüber zu machen, das früher oder später der erste Stuhlgang ansteht. Damit es nicht allzu hart wird (im wahrsten Sinne des Wortes), hilft es sich bereits in der Klinik Mittel empfehlen zu lassen, die den Stuhl weicher machen und Leinsamen, Kleietabletten oder indische Flohsamenschalen neben reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen.