Was ist ein Schreibaby? Und wie gehen friscgebackene Eltern damit um? Mehr dazu lest ihr hier:

Die Eltern haben sich auf den Nachwuchs gefreut und dann ist der plötzlich da und brüllt stundenlang vor sich hin, nichts scheint zu helfen. Tatsächlich sind 20 Prozent der Neugeborenen sogenannte Schreibabys. Sie schreien mehrere Stunden am Stück und lassen sich durch nichts und niemanden beruhigen.

Doch was können die erschöpften Eltern tun?

Auch wenn die Eltern zornig und enttäuscht und müde sind: Das Baby sollte niemals (!) geschüttelt werden, da dies ein Schütteltrauma zur Folge haben kann. Lieber das Baby ablegen und kurz aus dem Raum gehen um nach Luft zu schnappen. Auch hilfreich können in manchen Fällen Oropax sein.

Zunächst sollte das Baby gesundheitlich abgecheckt werden, denn es kann durchaus sein, dass es einen bestimmten Grund hat, so zu weinen. Deshalb sollte das Kind von einer Hebamme und einer Kinderärztin untersucht werden, um eine Erkrankung auszuschließen.

Schreibabys reagieren sehr stark auf äußere Reize, deshalb ist es wichtig in den ersten paar Lebensmonaten eine feste Routine einzuführen. Wenig Stimuli sind auch von Vorteil, sprich kein TV, Radio, lauter Besuch. Ein warmes Bad oder eine Babymassage können außerdem Wunder wirken.

Für Notfälle gibt es sogenannte “Schreiambulanzen” die sei es den Babys, als auch den Eltern bei der Situationsbewältigung helfen. Spätestens nach fünf bis sechs Monaten klingt das exzessive Schreien ab.