Kinder kosten eine Menge Geld. Umso älter sie werden, umso kostspieliger werden die Ausstattung, die Kleidung und die Wünsche unserer kleinsten Familienmitglieder. Das Angebot an Babyutensilien ist riesig. Doch was ist wirklich notwendig? Und wieviel Geld könnte man sich eigentlich sparen, indem man um bestimmte Produkte einen großen Bogen macht?

Kleidung
Vor allem im ersten Lebensjahr wachsen Kinder immens schnell. Manche Kleidungsstücke passen gefühlt nur ein paar Tage. Warum also nicht gleich Second Hand Klamotten verwenden? Da ein Baby manche Kleidungsstücke nur sehr selten oder vielleicht sogar nur einmal anhat, werden Bodies, Strampler und Co teilweise extrem günstig weiterverkauft. Es lohnt sich auch bei befreundeten Familien nachzufragen. Viele Familien haben noch Kleidersäcke ihrer Kinder im Keller stehen um sie eines Tages weiter zu geben. Verständlicherweise wünschen sich viele Mamas tolle Einzelstücke für ihr Baby. Da du dein Baby jedoch, vor allem in den ersten Lebensmonaten, vielleicht mehrmals täglich umziehen wirst, können ein paar Second-Hand-Bodies oder Hosen auf keinen Fall schaden.

Windeln
Eine der teuersten Angelegenheiten in den ersten Lebensjahren sind Wegwerfwindeln. Habt ihr zwei oder mehr Kinder unter 3 Jahren, steigern sich der Müll und die Kosten für Windeln beinahe ins Unermessliche. Dafür könnt ihr schon einmal rund 500 bis 600 Euro pro Jahr und Kind einkalkulieren. Im Vergleich dazu sind Stoffwindeln um einiges günstiger. Abgesehen davon, dass sie weniger Müll produzieren und dadurch die Umweltressourcen schonen, entscheiden sich wieder immer mehr Eltern auch aus finanziellen Gründen für waschbare Windeln.

Pflegeprodukte
Ähnlich verhält es sich bei speziellen Babypflegeprodukten. Ein nasser Waschlappen ist um einiges günstiger als Feuchttücher die bereits nach einmaliger Verwendung entsorgt werden. Mandelöl in Kombination mit Wasser beispielsweise ist eine sehr schonende und hautverträgliche Variante dein Baby zu pflegen und spart euch obendrein viel Geld, weil du in Folge getrost auf alle (!!) anderen Babypflegeprodukte verzichten kannst.

Klassische Babyprodukte
Ein Temperaturanzeige-Löffelchen hier, ein Schüsselchen mit lustigen Affengesicht da, die Babykarotten und Baby-Bioäpfel dort und plötzlich wird das monatliche Familienbudget immer kleiner. Vor allem im Beikostalter, aber auch beim Verkauf von Spiel- und Spaßangeboten fließt viel Geld aus den Taschen der Eltern. Natürlich gibt es wirklich großartige und hilfreiche Produkte am Markt. In der Regel haben wir jedoch fast alles zu Hause was ein Baby zum Leben braucht. Und seien wir uns einmal ehrlich, womit spielen unsere Kinder denn am liebsten? Ist es das singende Pfüschfeuerwehrauto oder doch eher Mamas Schlüsselbund?

Wer über dies hinaus Spielzeugtauschbörsen, Kinderspielgruppen und Mamaaustauschrunden auf eigene Faust organisiert, kann zusätzliche Euros sparen und muss trotzdem auf nichts verzichten.

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Sparen!