Das ist nicht unbedingt gesund ist, täglich am Smartphone oder Tablet zu hängen, wissen wir. Vor allem für Kinder ist übermäßiger Handy-Konsum nicht unbedingt förderlich. Eine neue Studie aus den USA hat nun herausgefunden, dass Smartphones unsere Kinder sogar depressiv machen können. Die US-Forscherin Dr. Jean Twenge beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Generationsunterschieden und hat dabei herausgefunden, dass seit dem Anstieg der Smartphones in den USA zwischen 2011 und 2012 (um 50 Prozent mehr) immer mehr Kinder und Jugendlich angeben, sie würden sich traurig und einsam fühlen. 

Smartphone-Nutzung beeinflusst Psyche von Kindern

Während die Anzahl der Smartphone-Besitzer in den USA zwischen 2011 und 2012 um 50 Prozent gestiegen ist, ist auch die Zahl der Depressionen zwischen 2011 und 2015 um 50 Prozent angestiegen, so Twenge. Die Wissenschaftlerin führt das auf die Smartphone-Nutzung und den wachsenden Druck Sozialer Netzwerke gesellschaftlichen Normen entsprechen und ständig up-to-date sein zu müssen, zurück. Als weiteren Grund nennt sie die wachsende Zahl an Mobbing-Opfern im Internet. Eltern können ihre Kinder schützen, in dem sie ihren ihnen das Gefühl vermitteln, auch abseits der sozialen Netzwerke gebraucht zu werden und besonders zu sein. Ein klare Kommunikation und Aufklärung im digitalen Zeitalter sei enorm wichtig, so Experten.