Ein Vater postete auf Facebook ein erschütterndes Foto, es zeigt die Zehen seiner kleinen Tochter, die sie beinahe verloren hätte.

Als Scott Walker mit seiner Familie am Esstisch saß, schrie die kleine Molly wie am Spieß. Nichts konnte sie beruhigen und sie hatte ein hochrotes Gesicht. Um sie abzukühlen, zogen Scott und seine Frau ihr die Söckchen aus und bekamen einen Schock. Um einen Zeh hatte sich ein Haar gewickelt und es sperrte den Blutfluss ab. Der Vater schrieb auf Facebook:

“Ich durchlebte einen kleinen Schrecken heute Nachmittag mit Fräulein Molly. Was passiert ist, war für mich vollkommen neu, aber wohl nicht unüblich, darum teile ich die Geschichte mit den anderen Eltern da draußen.

Ich war mit der Familie beim Essen und Molly war kränklich und schrie – nichts ungewöhnliches. So aufgeregt wie sie war, wurde sie ganz heiß, weshalb Jess ihr die Söckchen auszog, damit sie runterkühlt. Da sahen wir ihren Zeh. Das nennt man ein Haar-Touriquet-Syndrom, was hier bedeutet, dass sich ein Haar aus unerklärlichen Gründen innerhalb des Socken so eng um einen Zeh gewickelt hat, dass es durch die Haut geschnitten ist und die Blutzirkulation unterbrechen kann.

Zum Glück für Molly hat sie eine Mutter mit notmedizinischen Superkräften, die das Haar mit einer Pinzette und einer Lupe innerhalb von Minuten entfernen konnte. Dieses Bild haben wir etwa 45 Minuten nachdem das Haar entfernt war gemacht. Unglücklicherweise hat das Haar die Haut rund um Mollys Zeh eingeschnitten, doch es hätte schlimmer ausgehen können, wenn wir das Haar länger nicht bemerkt hätten oder wenn wir an das Haar nicht mehr herangekommen wären.

Der Arzt hat mir geraten, für die Zukunft, immer die Zehen zu checken, wenn man sein Baby einfach nicht beruhigen kann. Nur als Info für alle Eltern und Erzieher da draußen.”

Das Haar-Tourniquet-Syndrom kommt meist bei Säuglingen vor und kann gefährlich werden, wenn sich das Haar mehr als sechs Stunden um den Zeh (oder den Finger) gewickelt hat, dann nämlich stirbt das Körperteil ab und muss amputiert werden. In den seltensten Fällen  kann es auch sein, dass totes Gewebe in die Blutbahn gerät und zu Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand führt.