Kann man die Einnistung spüren? Und was passiert dabei eigentlich genau? Diese Fragen wollen wir heute beantworten.

Sobald die Eizelle befruchtet ist, startet die Zellteilung und die Eizelle wandert über die Eileiter hinauf bis zur Gebärmutterhöhle, wo sie sich in zwei Hälften aufteilt. Aus einer Hälfte wird später die Plazenta, aus der anderen der Embryo.

Eine Einnistung (oder Implantation) geschieht dann, wenn sich die befruchtete Eizelle (auch Zygote genannt) in der Gebärmutterwand einnistet. Im Falle einer Schwangerschaft mit Zwillingen machen es sich gleich zwei Eizellen in der Gebärmutter gemütlich.

Es gibt keine konkreten Anzeichen für eine Einnistung, viele Frauen berichten jedoch von leichten Blutungen oder Schmierblutungen (Einnistungsblutung) oder von regelähnlichen Schmerzen. Frauen, bei denen ein Kinderwunsch besteht und die ihren Körper deshalb ganz genau beobachten, bemerken dann ein Ziehen im Unterleib.

Die Einnistung kann man außerdem auch gut selbst berechnen. Der Zeitpunkt der Einnistung ist durchschnittlich sechs bis zehn Tage nach der Befruchtung der Eizelle. Zur Befruchtung kommt es wiederum zwölf bis 24 Stunden nach dem Eisprung.

Der Organismus der Frau reagiert auf den neuen Gast mit einem Ausstoß an Hormonen. Diese signalisieren, dass eine Schwangerschaft vorliegt und stellen sicher, dass sich der Embryo entwickeln kann.

Das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) ist für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zuständig und kann im Urin nachgewiesen werden. Ist der Schwangerschaftstest also positiv, wird durch das hCG im Harn der zweite Streifen am Test angezeigt. 😉