Das Magazin “Demography” veröffentlichte eine Studie, welche die Auswirkungen von Neugeborenen auf das Wohlbefinden und Glücksempfinden der Eltern untersucht.

Die Forscher haben die Differenz zwischen der Anzahl an Kindern, die sich Eltern wünschen und der Anzahl an Kindern, die wirklich geboren wurden, verglichen. Deutsche wünschen sich demnach im Durchschnitt zwei Kinder, sie haben im Endeffekt aber im Durchschnitt nur 1 1/2 Kinder. Dieses Studienergebnis zeigt, dass sich viele Eltern nach der Geburt des ersten Kindes umentschieden und sich gegen ein zweites Kind entscheiden. Die Personen der Studie wurden zu ihrem “Gesamt-Wohlbefinden” in einem Zeitraum von fünf Jahren befragt (ca. drei Jahre vor der Geburt des ersten Kindes und zwei Jahre danach).

Das Gefühl des Unglücklichseins dauert bis zu zwei Jahre nach der Geburt an, so die Forschungsergebnisse.

Die Washington Post weist darauf hin, dass es mehrere Studien bezüglich des Glück/Unglück-Empfindens in bestimmten Lebenssituationen gibt. Im Vergleich dazu seien Eltern von Neugeborenen um einiges unglücklicher als Personen, die z.B. mit dem Tod des Ehegatten umgehen müssen.

Die Forscher betonen, dass es sich bei diesen Ergebnissen ausschließlich um das Empfinden von frisch gebackenen Eltern handelt und nicht um Eltern von älteren Kindern.