Dein Baby hat gerade erst das Licht der Welt erblickt und schon ist der erste Schnupfen da. Die Nase läuft unaufhaltsam und ist hörbar verstopft. Nicht immer muss es sich hierbei um einen „echten“ Schnupfen handeln.
In den ersten Lebensmonaten kämpfen Babys sehr häufig mit dem sogenannten Säuglingsschnupfen.

Anzeichen für einen Säuglingsschnupfen…
Aus der Nase deines Babys rinnt durchsichtiger oder weißlicher Schleim. Wenn es versucht durch die Nase zu atmen, hört es sich eher nach Schnorcheln an. Entspannt sich dein Kind, werden die genannten Symptome weniger? Dann handelt es sich dabei höchstwahrscheinlich um einen Säuglingsschnupfen.

Was ist ein Säuglingsschnupfen?
Als Säuglingsschnupfen wird eine scheinbare Erkältung bezeichnet, die in den ersten Monaten nach der Geburt auftritt. Dabei handelt es sich um keine infektiöse Erkrankung. Die Nase eines Babys ist im Vergleich zu der eines Erwachsenen sehr klein und zierlich.
Im ersten Lebensjahr schwellen die Nasenschleimhäute schon bei geringer Erregung an. Dadurch, dass die Nasengänge nur millimetergroß sind, kann schon die kleinste Schwellung der Nasenschleimhaut dazu führen, dass Babys Näschen verstopft.
Besonders oft und teilweise sehr stark erfolgt eine solche Reizung beim oder nach dem Trinken. Wird die bereits im Magen angelangte Milch aufgestossen, beinhaltet sie meist auch etwas Magensäure. Die Flüssigkeit kann so sehr schnell in die Nasengänge gelangen und diese nachhaltig reizen. In Folge bildet sich ein weißliches Sekret und dein Baby schnorchelt hörbar.

Begleiterscheinungen des Säuglingsschnupfens…

Schlafstörungen
Wie so oft im Säuglingsalter, wirkt sich der Säuglingsschnupfen meist auch auf den Schlaf des Babys aus. Mit einer verstopften Nase bekommt es natürlich nicht so viel Luft wie mit freien Atemwegen. Dementsprechend kann es sein, dass dein Baby Probleme beim Ein- und Durchschlafen hat. Auch Atemstörungen sind nicht ungewöhnlich.

Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme
Zusätzlich dazu kann es sein, dass dein Baby plötzlich weniger trinkt. Normalerweise kann ein Baby gleichzeitig atmen und trinken. Dies ist der Grund dafür, warum es  in sehr kurzer Zeit eine große Menge an Milch zu sich nehmen kann. Ist die Nase verlegt und die Atmung blockiert, kann dies die Trinkleistung negativ beeinflussen.

Was ist im Falle eines Säuglingsschnupfen zu tun?
Eigentlich ist ein Säuglingsschnupfen kein Grund zur Sorge. Nehmen die Symptome jedoch Überhand und beeinträchtigen die Begleiterscheinungen maßgeblich euren Alltag, zögere nicht den Arzt deines Vertrauens zu kontaktieren. Vor allem Atemprobleme solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Kinderarzt kann feststellen ob die Sauerstoffversorgung deines Kindes trotz eingeschränkter Atemtätigkeit ausreichend gewährleistet ist.

Wir wünschen deinem Baby gute Besserung und dir viel Kraft bei der Begleitung der kleinen Schnupfennase!