Bei manchen Babys führt kaum ein Weg daran vorbei: Sie beruhigen sich in bestimmten Situationen nur mit einem Schnuller im Mund. Eltern müssen sich deshalb keine Sorgen machen, erklärt die Zeitschrift „Junge Familie“ (Ausgabe 4/2017). Moderne Schnuller seien deutlich kieferfreundlicher als der Daumen.

Hinzu kommt, dass die Entwöhnung vom Daumen viel schwieriger ist, weil die Kinder ihn immer dabeihaben. Bis zum dritten Lebensjahr dürfen sich Kinder ruhig mit einem Schnuller trösten. Dann sollten Eltern aber zusehen, dass sie ihr Kind entwöhnen. Das geht am besten mit Hilfe eines Rituals. In manchen Orten können Kinder ihren Schnuller selbst an einen Schnullerbaum hängen. Auch die Schnullerfee kann über den Verlust hinwegtrösten, indem sie ein kleines Geschenk bringt.

Zwang auszuüben, ist dagegen ungünstig. Wird der geliebte Schnulli einfach weggeworfen, hat das Kind womöglich noch größere Sehnsucht danach als ohnehin schon.

 

Quelle: APA