Der Schulbeginn ist für Kinder immer eine große Sache. Eltern sollten aber aufpassen, dass sie den Start in die Volksshule nicht überfrachten. Sonst geraten die Kleinen unnötig unter Druck. Der Kinder- und Jugendpsychiater Veit Roessner erklärt zwei wichtige Regeln für Eltern:

Das können Eltern tun: „Eine Feier, Schultüte – den Schulanfang besonders zu begehen, ist durchaus sinnvoll, damit das Kind in diese neuen Lebensphase stolz und motiviert startet“, sagt Roessner. Eltern sollten den Schulanfang aber mit einer positiven Note versehen und keinen Leistungsdruck aufbauen. „Sprüche wie „Bald beginnt der Ernst des Lebens“ kann man spaßhaft sagen – wenn es das Kind verkraftet.“ Aber manche Kinder könnten dadurch unnötigerweise Ängste entwickeln.

Das sollten Eltern vermeiden: Druck aufbauen und eigene Ängste auf das Kind übertragen. Dazu gehöre zum Beispiel, Kindern das mitzugeben, was man eigentlich selbst gern gemacht hätte – nach dem Motto: Mein Kind soll es einmal besser haben. Oder der Gedanke: Ich bin vielleicht nicht so besonders, aber mein Kind ist dafür auf jeden Fall hochbegabt.

 

Quelle: APA