Diese Bilder gehen unter die Haut: Ein Mann steht im Bungee Geschirr auf einer Absprungrampe, den Rücke dem Abgrund zugewandt. In seinem Arm hält er ein kleines Mädchen. Wer hier an Photoshop oder einen üblen Streich denkt, liegt falsch. Wenige Augenblicke später springt der Vater mit seiner kleinen Tochter von der Rampe.

Das Instagram Video wurde vor ca. einem Monat veröffentlicht. Neben dem Vater und seiner Tochter sitzt ein vermummter Mann, der die Bungee Anlage anscheinend betreibt. Weshalb er sein Gesicht im Video lieber nicht zeigen möchte, ist nachvollziehbar.

Bei dem Vater im Video handelt es sich um Redha Rozlan, einen Reality Star aus Malaysia. Auf seinem Arm hält er seine zweijährige Tochter Mecca Mikaela. Bevor Rozlan springt, klopft er seiner Tochter noch versichernd auf den Rücken und zählt laut von drei runter. Ob die Kleine auch ein Bungee-Geschirr trägt (was wir hoffen!!!), ist auf dem Video nicht zu sehen. Rozlan versichert zwar, dass das Mädchen auch gesichert war, ganz eindeutig sieht man allerdings, dass die Kleine im Gegensatz zum Papa keinen Helm trägt (ob dieser bei einer Sprunghöhe von über 60 Metern noch etwas ausrichten würde, wagen wir allerdings zu bezweifeln).

Nachdem das Video mit der Caption „Nicht jedes Mädchen ist eine Königin für ihren Mann aber immer eine Prinzessin für ihren Vater“ veröffentlicht wurde, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich etliche erboste Kommentare darunter fanden. Rozlan wurde unter anderem Kindesmissbrauch vorgeworfen. Rozlan verteidigte sich: „Entspannt euch, Leute. Macht so etwas einfach nicht mit euren eigenen Kindern, wenn sie noch nicht bereit dazu sind.“

Auch ein malaysischer Anwalt hat das Video öffentlich in einer Ausgabe von Free Malaysia kommentiert: „Diesem Vater fehlt ein ordentliches, elterliches Urteilsvermögen. Bungee Jumping ist ein Extremsport. Die plötzlichen, ungewohnten Bewegungen sind geeignet, dem jungen Körper erheblichen Schaden zuzufügen.“

Ob Rozlan für diese Aktion rechtlich belangt wurde, ist nicht bekannt.