In den vergangenen Jahrhunderten gab es so manch unglaubliche Geburtspraktiken und Gebräuche, die man eigentlich gar nicht glauben möchte. Hier ein kleiner Auszug davon:

1. Schwangere Frauen und deren Hebammen tranken während und nach der Geburt Bier, das sog. Groanning Beer.

2. Außerdem musste sie allen im Kreißsaal anwesenden Personen Kuchen (sog. Groanning Cakes) servieren, das sollte den Geburtsschmerz lindern bzw. sie vom Schmerz ablenken.

3. 1591 wurde die Schottin Eufame Maclayne auf dem Scheiterhaufen verbannt, da sie während ihrer Zwillings-Geburt schmerzlindernde Kräuter zu sich genommen hat.

4. Das erste Schwangerschaftsbuch „The Rose Garden for Pregnant Women and Midwives“ (1513) wurde von einem Mann (Dr. Eucharius Rösslin) geschrieben, der absolut nichts mit Geburten am Hut hatte. Darin enthalten sind so veraltete Tipps, wie dass man den Fötus einer Totgeburt durch das Einführen von Mist, Kuhgalle und Kräutern entfernen kann.

5. Bevor Lane Bryant die erste Schwangerschaftskleidung im frühen 19. Jahrhundert auf den Markt brachte, trugen schwangere Frauen die meiste Zeit ihrer Schwangerschaft ein Korsett.

6. Im 17. Jahrhundert war es in französischen Kreißsälen üblich, dass sich mehrere Frauen ein großes Bett währen der Geburt teilten. Das war nicht nur seltsam und unhygienisch, kam eine Frau bei der Geburt ums Leben, so dauerte es oft Stunden, bis ihr toter Körper weggebracht wurde.

7. Das Buch „The Home Book of Health and Medicine“ von William Edmondsaus dem Jahre 1835 empfahl, den gereizten Intimbereich nach der Geburt mit einer Mischung aus warmer Milch und Brot zu beruhigen. Bei generellem Unbehagen können Blutegel helfen.

Quelle: Buzzfeed