Wir haben einfache Tipps gesammelt, um den Schmerz während der Geburt etwas erträglicher zu machen!

 

Atmen! Die richtige Atmung unter der Geburt erleichtert die Schmerzen. Tiefe Einatemzüge und langes Ausatmen vermindern den Schmerz und entspannen den ganzen Körper. Konzentration auf die Atmung bedeutet weniger Aufmerksamkeit dem Schmerz schenken. Bonus: Mami und Baby kommen nicht in eine Stressatmung.

Positionswechsel! Es kostet viel Überwindung, die Position während der Wehen zu ändern. Aber: Bewegung tut dem Körper und dem Baby gut. Außerdem: die Schwerkraft wirkt mit, sodass der kleine Sprössling den Weg leichter ans Licht der Welt meistert! Turnen, Spazieren, in die Knie gehen, Hocken, abgestützt Stehen, Becken kreisen – und sich zwischendurch Pausen gönnen!

Musik! Ob Entspannungsmusik, Meditation oder die Lieblingssongs. Musik lässt uns in eine andere Welt abtauchen! Und lenkt ab! Bei der Geburt ist das mehr als erwünscht.

Entspannung! Wir kennen es alle: bei Stress und Angst spannen wir automatisch den ganzen Körper an. Die Folge: Verspannungen und Schmerzen. Sich fallen lassen, auf das Ereignis einlassen, Schultern lockern und locker lassen, tief nach der Wehe seufzen, diese verabschieden und in den Wehenpausen entspannen. Bedürfnisse aussprechen, die Begleitperson kurz bitten zu gehen oder zum Bleiben auffordern – die eigenen Bedürfnisse stehen an oberster Stelle!

Düfte! Die Seele auf der Wiese in Mitten von prachtvollen Blumen oder in einem Lavendelfeld baumeln lassen. Der Duft von Orangen oder Zitronen, die nach Frische und Energie riechen. Die Wahrnehmung unserer Sinne kann den Körper in Stresssituationen eine riesen Unterstützung sein. Erstrahlt ein Raum in einem für uns positiven Duft, fühlen wir uns gleich wohler. Lieblingsduft schon zuvor in der Wohnung, zum Beispiel in eine Aromalampe geben, ausprobieren und Räume bedüfteln lassen. Während der Geburt assoziieren das Gehirn dann etwas Schönes, Vertrautes und Heimisches. Spezielle Aromamischungen zur Förderung der Geburt sind in Apotheken erhältlich oder man lässt sich eine individuelle Mischung herstellen. Es müssen nicht immer spezielle Düfte sein – ein kleines Kisschen, welches nach „zuhause“ riecht, stimmt uns ebenso (zusätzlich) wohlig in der neuen Krankenhausumgebung.

Bilder! Der letzte Urlaub, Hochzeitsfotos oder schöne Landschaftsfotos lassen uns in eine andere Welt eintauchen und den Schmerz für kurze Zeit vergessen.

Massagen! Rücken- oder Fußmassagen sind uns während der Geburt herzlich Willkommen. Bonus: Man(n) fühlt sich nicht hilflos und kann seiner Frau etwas Gutes tun – gleich weitersagen J

Wärme! Kirschkernkissen oder warme Auflagen lösen Verspannungen und entspannen den Körper, vor allem das Kreuz und das belastete Becken. Warmes, ausgiebiges Duschen entspannt ebenfalls und bewirkt einen guten Geburtsfortschritt.

Schmerzmittel! Die Medizin bietet ein breites Spektrum an schmerzerleichternden Maßnahmen. Von leichten, krampflösenden Medikamenten über stärkere Opiate, bis hin zum Kreuzstich ist vieles möglich.