Die Hand-Mund-Fußkrankheit hat das ganze Jahr über Saison, aber tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten vermehrt auf. Dabei bleiben 70 Prozent der Infektionen mit der „Falschen Maul-und-Klauenseuche“ unbemerkt. Die Hand-Mund-Fußkrankheit betrifft vor allem die Gruppe der zwei bis sechs Jährigen, aber auch Erwachsene können sich infizieren.

Was man über die Hand-Mund-Fußkrankheit wissen sollte

  • Diese Virusinfektion ist hoch ansteckend, wird durch Tröpfchen oder Schmierinfektion übertragen und die Inkubationszeit liegt zwischen ein bis zehn Tagen.
  • Typisch für die Hand-Mund-Fußkrankheit sind Fieber, Glieder- und Halsschmerzen, im weiteren Verlauf treten rötliche, schmerzhafte Bläschen im Mund sowie an Händen und Füßen auf. Diese verfärben sich dann weiß-gräulich, können auch jucken und heilen nach acht bis 12 Tagen ab.
  • Gerade bei schmerzhaften Bläschen im Mund ist dennoch darauf zu achten, dass die Betroffenen viel Trinken.
  • Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich sein, manchmal sind die Bläschen nur schwach ausgebildet, es kann aber auch zu einem schwereren Verlauf samt Lungenentzündung kommen.
  • Es gibt keine präventive Impfung oder eine spezifische Behandlung der Krankheit, lediglich die Schmerzen werden therapiert.
  • Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit hinterlässt eine lang anhaltende Immunität gegenüber dem auslösenden Erreger. Nachdem die Verursacher aber unterschiedliche Virentypen sind, ist eine mehrmalige Erkrankung möglich.
  • Bei Verdacht einer Infektion sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.